Emily van Hill

Autorin

"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."

Heinrich Heine

Da es mir nicht liegt über mich selbst in der dritten Person zu schreiben, werde ich etwas völlig Autoren-untypisches machen: Hier heißt es nicht "die Autorin" und "Emily hat", "Emily wurde", sondern einfach nur ich. Da ich wider Erwarten noch nicht für den Literaturnobelpreis nominiert wurde, denke ich, das geht in Ordnung. ;-)

Ein Autor ohne Hut ist doch kein Autor ...

Was bisher geschah ...

Ich wurde also im Dezember 1983 in Offenbach am Main geboren. An diesem Tag versank angeblich das ganze Rhein-Main Gebiet in einer wunderschönen, fluffigen, weichen Schneedecke und vermutlich ist das auch der Grund, warum Winter meine bevorzugte Jahreszeit ist.

In der Grundschule wurde ich zu einer richtigen Leseratte und meine Eltern hatten das zweifelhafte Glück, mindestens einmal wöchentlich mit mir in die Bücherei zu tigern und dieselbige wieder schwerbepackt zu verlassen. Nachdem sich mein anderer Traumberuf aufgrund motorischer Störungen einfach nicht realisieren ließ (als Ballerina ist es vorteilhaft wenn man zumindest zwei Körperteile synchron bewegen kann, ohne sich dabei schwere Verletzungen zuzuziehen), blieb mir also nur nur der Wunsch, Autorin zu werden. 

Natürlich wäre ich nicht ich selbst, wenn ich dieses hehre Ziel in meinem Leben nicht immer wieder aus den Augen verloren hätte. So machte ich zwischendurch Station in Neuseeland und verdingte mich als Schafhüterin, dann beschloss ich, das anspruchsvolles Studium der Skandinavistik zu beginnen und schließlich verschlug es mich in eine Media-Agentur. Hier sitze ich noch immer und entwickele für meine Kunden ausgeklügelte Marketingstrategien. Weil ich aber einfach zu viel Freizeit habe, nutze ich diese, um an meinen Büchern zu arbeiten. Im Sommer 2013 veröffentlichte ich meinen ersten Roman Schön wie Käsekuchen und kurz darauf Die Sauerkraut-Verschwörung.

Die Bücher sind wie ich, nämlich einfach anders. Ich bin zwar eine Frau und selbstverständlich liebe auch ich Cupcakes, rosa Einhörner und anderen Mädchenkram, aber wer bei mir nach romantischer Chick-Lit sucht, ist falsch. Meine Romane sind lustig, fies, sarkastisch, unterhaltsam und absurd.  

Wenn ich nicht arbeite oder schreibe, esse ich oder tobe zusammen mit meiner rumänischen Hundedame Amber durch Wald und Wiese. Ach ja und schlafen tue ich auch ab und zu.


Und sonst so?

  • Ich habe ein Hutgesicht.
  • Ich trinke Tee, keinen Kaffee.
  • Ich habe Angst vor Friseuren.
  • Wenn ich ein Meisterdieb wäre, würde ich Botticellis Bildnis der Simonetta Vespucci klauen und über meinen Kamin hängen.
  • Ich glaube nicht an Horoskope, aber ich bin so was von der typische Schütze, das ist schon unheimlich.
  • Ich nehme mir jeden Tag vor, mehr aus mir zu machen - um dann am nächsten Tag wieder in Jeans, Chucks und T-Shirt im Büro zu erscheinen.

© Emily van Hill